29/06/2017
Niemand kann exakt vorhersagen, wann es zu starken Korrekturen an den Finanzmärkten kommt, aber eines ist sicher: die grenzenlosen Staats-Verschuldungen und die gleichzeitige Liquiditätsschwemme der Notenbanken entwickeln sich zu einem Cocktail mit immenser Sprengkraft und irgendwann - sei es in einigen Monaten oder in ein paar Jahren - wird es zu massiven Berichtigungen des Systems kommen. In fast 30 Jahren habe ich immer wieder eines gelernt: es gibt keine Blase, die endlos aufgeht ohne irgendwann zu platzen. Wir sind in einem Bereich angekommen, wo sich Anleger, die dies noch nicht getan haben, vor Allem darüber Gedanken machen sollten, Ihre Vermögenswerte sehr breit zu streuen. Und jede Anlageklasse, auch Bargeld, hat Ihre Risiken, einzig Diversifikation wird uns beim nächsten Mal helfen. Ich bin weit davon entfernt, Angst erzeugen zu wollen, aber die Realitäten produzieren täglich mehr Warnsignale. Wer neben Bargeld auch auf Edelmetalle (Gold), Immobilien, Wertpapiere und Private Equity setzt und Sachwerte gegenüber Geldwerten übergewichtet, wird am Ende vom Tag zu jenen gehören, die die kommenden Herausforderungen leichter bewältigen können ...
Die Börsen eilen von Rekord zu Rekord. Euro- und Finanzkrise scheinen endgültig überwunden, die Weltwirtschaft brummt wie lange nicht. Doch es gibt eine beeindruckende Liste an Argumenten für einen Crash.