12/03/2026
Im Jahr 2025 wurden in Österreich 824.400 Verletzte nach Unfällen in Spitälern behandelt – ein Anstieg um zwei Prozent im Vergleich zu 2024. Besonders auffällig ist der hohe Anteil an Haushaltsunfällen (40%), wobei Senioren überproportional betroffen sind. Die Behandlungskosten stiegen auf fast drei Milliarden Euro, was die Bedeutung präventiver Maßnahmen unterstreicht.
Die Daten des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) zeigen zudem eine Zunahme von Unfällen bei Freizeitaktivitäten, Reinigungsarbeiten und Arbeiten im Garten. Finger, Knie und Knöchel zählen zu den häufigsten verletzten Körperteilen, während bei Sportunfällen erstmals über fünf Prozent Kopfverletzungen dokumentiert wurden.
Besonders kritisch sind die „hohe Dunkelziffer“ und die schweren Verletzungen bei Fahrrad-, E-Bike- und E-Scooter-Unfällen. Das KFV fordert daher eine Ausweitung der Helmpflicht auf alle Altersgruppen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Die Statistik macht auch deutlich, dass ältere Menschen (65+) zunehmend von Unfällen betroffen sind, was neben der demografischen Entwicklung eine gezielte Prävention in dieser Altersgruppe erfordert.
Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen für mehr Sicherheit – seien es gesetzliche Anpassungen, Aufklärungsarbeit oder individuell verantwortungsvolles Handeln. Gemeinsam können wir dazu beitragen, Unfälle zu reduzieren und die Lebensqualität zu steigern."
Im Jahr 2025 wurden in Österreich 824.400 Verletzte nach Unfällen in Spitälern behandelt – ein Anstieg um zwei Prozent im Vergleich zu 2024. Besonders auffällig ist der hohe Anteil an Haushaltsunfällen (40%), wobei Senioren überproportional betroffen sind. Die Behandlungskosten stiegen auf f...