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CHART OF THE WEEK2026 – KW 26_____Die Börse steigt – aber nicht jeder SektorUnser „Chart of the Week“ zeigt die ungewöhn...
25/06/2026

CHART OF THE WEEK

2026 – KW 26
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Die Börse steigt – aber nicht jeder Sektor

Unser „Chart of the Week“ zeigt die ungewöhnliche Divergenz zwischen Halbleitern und Software seit Jahresbeginn 2026. Der Philadelphia Semiconductor Index legte seit Jahresbeginn um rund 87 Prozent zu, während der breite Software-Sektor (iShares Expanded Tech-Software ETF) im selben Zeitraum etwa 23 Prozent verlor. Diese „K-förmige“ Entwicklung zeigt eindrücklich: Die Börse steigt, aber eben nicht jeder Sektor gleichermaßen. Allein Chip- und Halbleiterwerte machen mittlerweile rund 18 Prozent der Marktkapitalisierung des S&P 500 aus – mehr als doppelt so viel wie auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase im Jahr 2000 (Stand: Mai 2026). Inklusive Software kommt die gesamte Technologiebranche sogar auf rund 35 Prozent Indexgewicht. Anleger setzen weiterhin auf die physische Nachfrage nach KI-Chips und Rechenzentrumskapazität, während Software zunehmend als durch generative KI ersetzbar gesehen wird. Hyperscaler wie Microsoft, Google und Amazon erhöhen ihre KI-Capex-Budgets weiter massiv, wovon vor allem Halbleiterhersteller wie Nvidia, TSMC oder Broadcom profitieren, während etablierte Softwarekonzerne mit Disruptionssorgen kämpfen.

Fazit
Eine derart ausgeprägte sektorale Divergenz lädt erfahrungsgemäß zur Vorsicht ein. Viele institutionelle Fondsmanager denken in Quartals- oder Halbjahreszyklen und stehen unter Performancedruck, Gewinner-Positionen ins Reporting zu schreiben beziehungsweise Verlierer-Positionen rechtzeitig zu reduzieren („Window Dressing“). Eine Gegenbewegung – Konsolidierung bei Halbleitern oder Erholung bei Software – ist daher in den kommenden Wochen denkbar. Wir beobachten diese Sektor-Rotation für unsere Kunden aufmerksam.

Quelle: TradingView, eigene Darstellung

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Disclaimer:
Dies ist eine Marketingmitteilung, deren Inhalt weder ein Anbot noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung darstellt. Sie dient insbesondere nicht dazu, eine individuelle Anlageberatung zu ersetzen. Eine Veranlagung in Finanzinstrumente kann zu erheblichen Verlusten führen.

CHART OF THE WEEK2026 – KW 25 ___China Trade RelationsUnser „Chart of the Week“ aus The Economist zeigt die zunehmende V...
19/06/2026

CHART OF THE WEEK

2026 – KW 25
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China Trade Relations

Unser „Chart of the Week“ aus The Economist zeigt die zunehmende Verflechtung der europäischen Volkswirtschaften mit China. Dargestellt wird der Anstieg chinesischer Importe pro Arbeitnehmer in besonders betroffenen Industriebranchen zwischen 2016 und 2024. Auffällig ist dabei die hohe Exposition Deutschlands, Österreichs sowie weiterer mitteleuropäischer Industrieregionen. Insbesondere die deutsche Automobilindustrie steht zunehmend unter Wettbewerbsdruck durch chinesische Hersteller. Zwar erwirtschaften die großen Automobilkonzerne weiterhin Gewinne, jedoch sind die Margen – selbst im Premiumsegment – zuletzt unter Druck geraten. Gleichzeitig erschweren hohe Arbeitskosten, regulatorische Rahmenbedingungen und etablierte Sozialpartnerschaftsstrukturen eine schnelle Anpassung der industriellen Basis an veränderte Wettbewerbsbedingungen. Wie stark sich die Marktposition chinesischer Hersteller bereits verbessert hat, zeigt sich auch im Straßenbild vieler europäischer Städte; jedes zweite Uber-Taxi in Amsterdam entstammt chinesischer Produktion.

Fazit
Der Anpassungs- und Reformdruck auf die europäische Industrie dürfte in den kommenden Jahren weiter steigen. Europa wird daher Antworten auf die wachsende Konkurrenz aus China finden müssen; früher als später. Eine mögliche Reaktion sind handelspolitische Schutzmaßnahmen wie Zölle oder andere Formen der Marktabschirmung. Damit würde Europa einen Weg einschlagen, der bislang vor allem mit der amerikanischen Handelspolitik in Verbindung gebracht wird.

Quelle: The Economist
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CHART OF THE WEEK2026 – KW 24 ___Aside from the SpaceX IPODer Fokus der Anleger liegt derzeit eindeutig auf Elon Musks S...
12/06/2026

CHART OF THE WEEK
2026 – KW 24
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Aside from the SpaceX IPO

Der Fokus der Anleger liegt derzeit eindeutig auf Elon Musks SpaceX-IPO – und für deren Erfolg wird offenbar alles Menschenmögliche getan. Aus makroökonomischer Sicht finden wir jedoch auch die Entwicklung der US-Erzeugerpreise (Producer Price Index, PPI) bemerkenswert und zugleich warnend. Die Produzentenpreise, die als Frühindikator für die Verbraucherpreisinflation (Consumer Price Index, CPI) gelten, stiegen im Mai um 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Erwartet worden war ein Anstieg von 6,4 Prozent. Dies markiert den stärksten Preisauftrieb seit 2022. Diese Entwicklung könnte sich noch als Achillesferse des US-Präsidenten erweisen.

Fazit

Wir beobachten weiterhin inflationäre Tendenzen auf globaler Ebene. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat gestern den Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,25 Prozent angehoben. Angesichts der jüngsten PPI-Daten dürfte auch die US-Notenbank (Fed) gezwungen sein, ihren geldpolitischen Kurs restriktiv zu halten oder sogar nachzuschärfen. Potenzielle Spannungen zwischen der Fed und dem US-Präsidenten zeichnen sich bereits am Horizont ab.

Quelle: Johns Hopkins
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„Zwei starke Partner, eine klare Vision: WSS und Swiss Life Select gestalten gemeinsam die Zukunft des Asset Managements...
05/06/2026

„Zwei starke Partner, eine klare Vision: WSS und Swiss Life Select gestalten gemeinsam die Zukunft des Asset Managements. 📈🤝

CHART OF THE WEEK2026 – KW 22 ___Germany Has Greater PotentialDer staatliche Konsum in Deutschland – sprich die Staatsqu...
29/05/2026

CHART OF THE WEEK

2026 – KW 22
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Germany Has Greater Potential

Der staatliche Konsum in Deutschland – sprich die Staatsquote – steigt unvermindert an: Seit 1999 hat er um 63 Prozent zugelegt, während das Bruttoinlandsprodukt im selben Zeitraum lediglich um 31 Prozent und die Kapitalinvestitionen sogar nur um 16 Prozent gestiegen sind.

Deutschland entwickelt sich damit zunehmend von einer Marktwirtschaft hin zu einer staatlich gelenkten Umverteilungsmaschinerie. Die aktuell angestoßene Regressdebatte im Pflegefall fügt sich nahtlos in dieses Bild ein und spiegelt eine Entwicklung wider, die auch in unserem Nachbarland zu beobachten ist.

Fazit
Diese Entwicklung ist aus unserer Sicht nicht nachhaltig. Vor diesem Hintergrund ist klar zu attestieren, dass das vorhandene Wachstumspotenzial bei Weitem nicht ausgeschöpft wird!

Quelle: Bloomberg

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CHART OF THE WEEK2026 – KW 21 ___Higher Than EverOpenAI wird bei einem möglichen Börsengang voraussichtlich rund 60 Mill...
21/05/2026

CHART OF THE WEEK

2026 – KW 21
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Higher Than Ever

OpenAI wird bei einem möglichen Börsengang voraussichtlich rund 60 Milliarden US-Dollar einnehmen – mehr als doppelt so viel wie der bisherige Rekordhalter Saudi Aramco. Sollte das Unternehmen die erwartete Bewertung von 1 Billion US-Dollar erreichen, würde es auf Anhieb zu den 15 größten Unternehmen weltweit zählen, so Adrian Cox von Deutsche Bank.

Fazit
Das Timing der Tech-Giganten für ihre Börsengänge erscheint aktuell nahezu ideal. Nach Jahren verhaltener IPO-Aktivität öffnet sich das Kapitalmarktfenster wieder deutlich. Weitere hochkarätige Kandidaten – darunter SpaceX von Elon Musk (angestrebtes Emissionsvolumen: ~75 Mrd. USD, Bewertung: 1,75 - 2 Bio. USD; geplantes Nasdaq-Debut am 12. Juni 2026) sowie Anthropic (IPO voraussichtlich ab Oktober 2026; aktuelle Bewertung ~900 Mrd. USD) – stehen bereits in den Startlöchern.

Es ist absehbar, dass die Nachfrage nach solchen „Trophy Assets“ enorm sein wird – gleichzeitig dürften diese Transaktionen auch signifikant Liquidität aus dem Markt absorbieren.

Kurzfristig wirken die US-Indizes zunehmend ambitioniert bewertet. Dennoch sorgen eine robuste Berichtssaison, anhaltende KI-Euphorie sowie eine wiederbelebte IPO-Pipeline für weiterhin konstruktive Marktstimmung. Das Bewertungs-GAP zu europäischen Indizes ist vor diesem Hintergrund enorm!

Quelle: DB
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CHART OF THE WEEK2026 – KW 20 ___Only the State Is Still GrowingDer Ruf nach Reformen wird in unserem „Chart of the Week...
13/05/2026

CHART OF THE WEEK

2026 – KW 20
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Only the State Is Still Growing

Der Ruf nach Reformen wird in unserem „Chart of the Week“ deutlich sichtbar. In vielen Ländern der Europäischen Union hat sich der Staat in den letzten Jahren zum stabilsten Wachstumstreiber entwickelt. Gleichzeitig erzeugt der Staat selbst keine marktwirtschaftlichen Wertschöpfungsbeiträge und finanziert sich primär über Steuereinnahmen und Verschuldung.

Seit 2020 zeigt sich insbesondere in Deutschland eine zunehmende Entkopplung zwischen Staatskonsum (z. B. Löhne, Transfers und Verwaltung; staatliche Investitionen sind hier nicht enthalten) und privaten Investitionen. Während der Staatskonsum weiter steigt, bleibt die Investitionstätigkeit des privaten Sektors verhalten.

Die schwache Dynamik des Wirtschaftswachstums – trotz einer Lockerung der Schuldenbremse – deutet darauf hin, dass das Potenzialwachstum derzeit nicht vollständig ausgeschöpft wird. Als mögliche Belastungsfaktoren werden häufig strukturelle Themen wie Regulierung, Bürokratie und Energiepreise genannt.

Fazit
Eine zentrale Herausforderung an die Politik besteht darin, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass private Investitionen und Produktivität stärker zum Wachstum beitragen können. Solange die aktuelle Struktur anhält, könnten europäische Aktienmärkte im Vergleich zu ihren amerikanischen Pendants tendenziell hinterherhinken. Erste politische Reaktionen auf diese Entwicklung sind bereits zu beobachten.

Quelle: Handelsblatt; Ifo
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CHART OF THE WEEK2026 – KW 19 ___China’s Oil Dependency: A Strategic VulnerabilityChina gehört zu den größten Ölimporteu...
08/05/2026

CHART OF THE WEEK
2026 – KW 19
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China’s Oil Dependency: A Strategic Vulnerability

China gehört zu den größten Ölimporteuren der Welt – und seine Abhängigkeit von der Golfregion ist enorm. Rund 40 % des chinesischen Rohölbedarfs werden aus dem Iran und anderen Ländern der Golfregion gedeckt; weitere 14 % stammen aus Saudi-Arabien. Zusammen mit den 20 % aus Russland bezieht China damit den Großteil seines Öls aus geopolitisch hochsensiblen Regionen.

Die anhaltende Blockade der Straße von Hormus stellt für China ein erhebliches Versorgungsrisiko dar. Während die USA ihre Energieunabhängigkeit als strategischen Hebel einsetzen können, ist Peking strukturell verwundbar. Steigende Energie- und Transportkosten belasten nicht nur die chinesische Wirtschaft, sondern setzen auch globale Lieferketten erneut unter Druck.

Irans Ölspeicher laufen voll – ein strategisches Ass der USA
Durch die US-Seeblockade der iranischen Häfen seit dem 13. April stauen sich die Ölvorräte massiv auf. Laut US-Verteidigungsministerium steckten bis Anfang Mai 31 beladene Tanker mit rund 53 Millionen Barrel Rohöl im Persischen Golf fest. Da die Lagerkapazitäten an Land nach Schätzungen der Analysefirma Kpler nur etwa 20 Tage der laufenden Produktion abdecken, hat Iran bereits begonnen, die Förderung zu drosseln.
Berichte über ein gezieltes Ablassen von Öl ins Meer konnten bislang nicht bestätigt werden. Greenpeace und Marktbeobachter warnen jedoch vor einem wachsenden Umweltrisiko: Über 85 blockierte Öltanker im Persischen Golf stellen im Falle eines Angriffs oder technischen Defekts eine ökologische Zeitbombe dar. Stattdessen setzt Iran auf schwimmende Lager – alte Tanker vor Kharg Island – sowie auf verdeckte Schiff-zu-Schiff-Transfers, um Öl an die Sanktionen vorbeizuschleusen.

Fazit
Die USA sitzen strategisch am längeren Hebel: Je länger die Blockade anhält, desto mehr schwindet Irans ökonomische Widerstandskraft. Für China bedeutet dies anhaltende Versorgungsunsicherheit und steigende Energiekosten. Anleger sollten diese Asymmetrie im Blick behalten – Sachwerte und Energie-Aktien bleiben in diesem Umfeld ein relevanter Portfoliobaustein.

Quellen: Bloomberg, Al Jazeera, Fortune, US Department of Defense, Kpler, Greenpeace International / US Energy Information Administration
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CHART OF THE WEEK2026 – KW 18 ___Higher for Longer Meets the Long EndDie 30-jährigen US-Zinsen überschritten gestern ers...
30/04/2026

CHART OF THE WEEK

2026 – KW 18

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Higher for Longer Meets the Long End

Die 30-jährigen US-Zinsen überschritten gestern erstmals seit Juli 2025 wieder die Marke von 5 %. Unseres Erachtens steht dieser deutliche Anstieg am „langen Ende“ der Zinskurve in direktem Zusammenhang mit dem US-Iran-Konflikt.

Die Straße von Hormus ist seit Längerem blockiert, und die USA scheinen keine Eile zu haben, diese rasch zu öffnen. Strategisch sitzen sie aufgrund ihrer Energieunabhängigkeit gegenüber den betroffenen Regionen (Asien – primär China und Japan) am längeren Hebel.

Die eskalierende Geopolitik wirkt sich zunächst auf den Handel aus und zeigt bereits erste spürbare Rückkopplungseffekte. Sollte unsere Interpretation des Zinsanstiegs am langen Ende zutreffen, droht eine Inflationsdynamik, wie sie zuletzt während der Pandemie zu beobachten war.

Erste Notenbanken haben bereits proaktiv mit Zinserhöhungen reagiert. Der designierte Fed-Chef Kevin Warsh, der voraussichtlich am 15. Mai sein Amt antreten wird, könnte somit bereits zu Beginn seiner Amtszeit erheblich gefordert sein – nicht nur politisch.

Fazit
Die Lage für die Federal Reserve dürfte mittelfristig komplexer werden. Vor dem Hintergrund der geopolitischen Spannungen könnten wichtige Käufer von US-Staatsanleihen – insbesondere aus den BRIC-Staaten – zunehmend ausfallen.

Ein anhaltendes Patt rund um die Straße von Hormus birgt zudem das Risiko signifikanter Störungen globaler Lieferketten und könnte den Güterpreisen einen kräftigen Auftrieb verleihen.

Quelle: Bloomberg

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Heute feiern wir unseren Geschäftsführer Mag. Markus Weissörtel! 🎉Alles Gute zum Geburtstag, lieber Markus! 🥂 Möge das n...
23/04/2026

Heute feiern wir unseren Geschäftsführer Mag. Markus Weissörtel! 🎉

Alles Gute zum Geburtstag, lieber Markus! 🥂 Möge das neue Lebensjahr genauso erfolgreich werden wie all die Jahre zuvor.

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