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08/09/2026
07/09/2026

Während sich die kurzfristigen Kursziele der großen Investmentbanken für Ende 2026 inzwischen in einer vergleichsweise engen Spanne von rund 4.500 bis 6.300 Dollar je Feinunze bewegen, wird der Blick auf das Jahr 2030 deutlich unschärfer – die genannten Zahlen reichen von knapp 5.000 bis über 10.000 Dollar.

Am vorsichtigeren Ende steht die australische Großbank Westpac, die für Anfang 2030 mit rund 4.970 Dollar rechnet – als eine der wenigen Banken kalkuliert sie offen mit einer zwischenzeitlichen Korrektur. JPMorgan hält in einem optimistischeren Langfristszenario Kurse von bis zu 8.000 Dollar bis 2030 für möglich, nachdem die Bank ihr Ziel für Ende 2026 bereits auf rund 6.300 Dollar angehoben hatte. Analyst Charlie Morris von Atlantic House Investments geht von über 7.000 Dollar bis 2030 aus.

Als wichtigste Treiber nennen die Banken überwiegend ähnliche Gründe:

Zentralbankkäufe: Goldman Sachs verweist immer wieder auf die anhaltend hohe Goldnachfrage der Zentralbanken, die ihre Reserven zunehmend diversifizieren, um sich gegen geopolitische und finanzielle Risiken abzusichern. Diese Entwicklung gilt als mehrjähriger, struktureller Trend.

Sinkende Realzinsen: Da Gold keine laufenden Zinsen oder Dividenden abwirft, wird das Edelmetall besonders attraktiv, wenn die Realzinsen niedrig sind oder Notenbanken ihre Geldpolitik lockern. Sollten Fed und andere große Zentralbanken ihre Leitzinsen weiter senken, würde dies die Opportunitätskosten des Goldbesitzes weiter reduzieren.

Staatsverschuldung und Dollar-Schwäche: Die stark steigende Staatsverschuldung vieler Industrieländer, allen voran der USA, nährt bei Investoren Zweifel an der langfristigen Stabilität von Papierwährungen. Ein schwächerer Dollar macht Gold zudem für Käufer aus anderen Währungsräumen günstiger.

Geopolitische Unsicherheit: Anhaltende Konflikte, etwa im Nahen Osten, sorgen für erhöhte Nachfrage nach Gold als sicherem Hafen – ein Effekt, der sich in Krisenzeiten regelmäßig verstärkt.

03/09/2026

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heute wieder kräftig rauf, bei Öl leichte Gewinnmitnahmen. Strukturellen hat sich aber nix geändert: die Straße von Hormuz ist der facto geschlossen.

01/09/2026

Gold, Silber und Minen korrigieren. „Das ist genau das, was wir erwartet haben. Es ist genau das, was an dieser Stelle nötig gewesen ist“, sagt Markus Bußler. Auch wenn der vergangene Freitag etwas furchteinflößend gewesen ist, verläuft die Korrektur wie erwartet. „Wenn wir uns die einzelnen Charts ansehen, dann deutet vieles darauf hin, dass wir keine tieferen Tiefs mehr sehen.“

Anlegern rät er: „Wenn Sie die Sommertiefs nicht gekauft haben, haben Sie bei dieser Korrektur noch einmal die Chance, einzusteigen.“ Bei den Minen selbst ist aktuell die Meldungslage sehr überschaubar. Die Zahlensaison ist vorbei, die Holiday-Season in Nordamerika noch in vollem Gange. Das Gute: Der Labour Day naht. Dabei handelt es sich immer um den ersten Montag im September, also kommenden Montag. Traditionell kehren die Broker wieder an die Schreibtische zurück. „Natürlich ruht heute nicht mehr der Handel, aber gerade mit Blick auf Übernahmen, Finanzierungen und auch Unternehmensmeldungen haben wir definitiv Jahr für Jahr ein Sommerloch“, sagt Markus Bußler.

Das gibt aber Zeit, auf andere Themen einzugehen, zum Beispiel auf die Märkte der sogenannten kritischen Metalle. Gallium, Germanium, Antimon – all diesen Metallen ist eines gemeinsam: Sie werden für verschiedene Schlüsseltechnologien benötigt. Die Märkte werden von China kontrolliert. Der Westen will sich unabhängiger machen. Doch die Zweifel, ob primäre Antimon- oder Gallium- oder Germanium-Produzenten eine Daseinsberechtigung haben, sind berechtigt. China dominiert diese sehr kleinen Märkte und kann de facto den Preis steuern. Bei westlicher Konkurrenz kann China mehr exportieren und so die Preise unter Druck bringen und die Konkurrenz aus dem Markt drängen. Deshalb wird in Australien oder auch Kanada und den USA über staatliche Preisuntergrenzen, fixe Abnahmeverträge oder ähnliches diskutiert. Aber allein diese Diskussion zeigt: Eine westliche Lieferkette aufzubauen, ist schwierig.

01/09/2026

Bei ist es wie bei . Es werden immer weniger große Vorkommen entdeckt.

31/08/2026

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