30/10/2012
Die politische Motivation der AK und einseitige Berichterstattung – Thema Pensionsvorsorge
Die Arbeiterkammer hat durchaus ihre Vorteile und guten Seiten, jedoch muss man eines schon ganz klar sagen, man muss deren Berichterstattung und so genannten „Fachbeiträge“ auch sehr kritisch sehen.
Die Kammer und deren Funktionäre scheinen politisch sehr motiviert und mediengeil zu sein!
Ja, und wenn dort so weitergemacht wird, dann werde ich vielleicht auch noch politisch motiviert um solchen Dingen einen Riegel vorschieben zu können.
Ein krasses Beispiel kann ich euch nun aufzeigen. Hier sieht man, wie man Leute falsch informieren, demotivieren und einen ganzen Berufsstand auch schlecht machen kann.
Pensionskampagne der AK Oberösterreich im Facebook und auf deren Webseite:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151195842875606.476000.264595360605&type=1
http://www.arbeiterkammer.com/online/pensionspanorama-69475.html
Hier führt die AKOÖ aus: „Auf keinen Fall darf das staatliche, den Lebensstandard sichernde Pensionssystem durch private Versicherungen ersetzt werden. Denn eine private Pensionsversicherung ist immer auch mit Risiken verbunden. Zum Beispiel ist in den Industrieländern in Folge der Finanzkrise 2008/2009 der Marktwert privater Pensionssparpläne um gigantische fünf Billionen Dollar gefallen. Wenn alles gut geht, bekommt man aus einer privaten Pensionsversicherung zur staatlichen Pension etwas dazu.“
…………..mehr dazu unter…………. http://www.versicherungsjournal.at/markt-und-politik/akooe-broschuere-sorgt-fuer-unmut-in-der-branche-11549.php
Schon allein diese Aussage ist haarsträubend, denn auch wenn es manche Politiker leugnen, so ist die Zukunft unseres derzeitigen Pensionssystems ohne gravierende BALDIGSTE Einschnitte gar nicht mehr möglich.
Man wird privat Vorsorgen müssen, in welcher Form auch immer. Es gibt ja nicht nur Lebensversicherungen – nein es gibt viele verschiedene Alternativen und die Lebensversicherungen sind auch nicht alle Schlecht, so wie der Eindruck erzeugt werden soll.
Es ist schon klar, dass die Finanzkrise bei fast allen Anlageformen ihre Spuren hinterlassen hat, denn in dem Ausmaß hat das keiner voraussehen können und wer anderes behauptet, der lügt. Im Nachhinein ist jeder gescheiter!!!
Mir ist auch klar, dass es in meiner Branche, im Versicherungs- und Bankenbereich auch viele schwarze Schafe gibt, wo das Provisions- und Umsatzdenken noch vor dem Wohle des Kunden steht. So was gibt es in jeder Branche und wird es auch immer geben!
Überall wo man Geld verdienen kann wird es schwarze Schafe und Betrüger geben.
Aber kann man deswegen eine ganze Branche und deren Produkte als selbsternannter Ordnungshüter der Arbeiter und Angestellten schlecht machen? Ist das richtig wenn ich falsche Behauptungen in die Welt setze und somit meine Mitglieder für dich ich eigentlich als AK da sein sollte, irritiere und langfristig schädige?
Diese Fragen sollten sich die führenden Köpfe in der Arbeiterkammer schön mal stellen!!!
Pensionspanorama - Wie junge Menschen das Thema Altersvorsorge sehen.
Ein Projekt der Arbeiterkammer Oberösterreich mit Gerhard Haderers "Schule des Ungehorsams"