Historisches:
1888 Wilhelm Ahrendt beginnt seine berufliche Laufbahn.
1897 Die Firma CARL BELLMANN wird von dem Inhaber gleichen Namens gegründet.Carl Bellmann kommt von der Firma Bischoff & Rodatz und zieht Wilhelm Ahrendt, der in den Jahren 1888 bis 1891 bei der genannten Firma gelernt hat, mit. Ein noch sehr junger Mann bewährt sich schon nach kurzer Anlaufzeit. Er ist der spätere Partner WIL
HELM AHRENDT.
1898 Wilhelm Ahrendt wird Prokurist. In wenigen Jahren werden wir ihn als Partner wiederfinden.
1899 Die Erwartungen, die der Senior bezüglich seines Prokuristen gehegt hat, erfüllen sich mit jedem Tage.Seine Zielstrebigkeit trägt schon Früchte.
1902 Der junge Prokurist Wilhelm Ahrendt wird Mitinhaber. Seine Verdienste um die Firma sind schon jetzt unbestritten.
1904 Fritz Bohne, Schwiegersohn von Carl Bellmann, tritt als Junior-Partner in die Firma ein.Sein Arbeitsgebiet ist die Transport-Versicherung.
1907 Abschluß des Generalagentur-Vertrages mit der „ZÜRICH“. Es wird mehr als 100 Jahre überdauern und so zur Tradition des Hauses werden.
1911 Die Firma wird im Wege gütlicher Übereinkunft in CARL BELLMANN & CO umbenannt.
1914 Die ständige Aufwärtsentwicklung des Betriebes wird durch Ausbruch des I. Weltkrieges jäh unterbrochen und damit auch die Verbindung mit
den englischen Versicherungs-Gesellschaften.
1915 Nachdem beide Partner zum Militärdienst eingezogen sind, versucht Carl Bellmann, den stagnierenden Betrieb aufrecht zu erhalten.
- Senior und Junior streben im Jahre 1917 kurz nacheinander.
1918 Durch Freistellung des eingezogenen Wilhelm Ahrendt kann der Betrieb fortgeführt werden.
1919 Der Tode von Carl Bellmann und Fritz Bohne macht eine neue Firmenänderung erforderlich. Die Firmenbezeichnung lautet fortan:
BELLMANN & AHRENDT
1924 Die Firma schließt mit „ZÜRICH“ einen umfassenden neuen Generalagentur-Vertrag.
1925 Wilhelm Ahrendt wird vom Reichsverband der Deutschen Versicherungs-Generalagenten gebeten, das Präsidium zu übernehmen.Er stellt sich in selbstloser Weise zur Verfügung und es gelingt ihm, der Entwicklung des Verbandes neue Impulse zu geben und ihn auf eine achtungsgebietende Höhe zu führen.
1928 Im Zuge der Neuordnung der Partnerverhältnisse wird die Firma auf eine neue Grundlage gestellt, und zwar unter der Umbennung in
W. AHRENDT & CO.
1929 Durch eine Verbindung zur Firma MUND & FESTER erfährt die Firma eine neue, wesentliche Ausdehnung dadurch, daß Wilhelm Ahrendt, unter vielen ausgewählt, die Direktion der „EAGLE STAR INSURANCE COMPANY“ für Deutschland übertragen wird. Mitinhaber der Neugründung sind Jules Fester, A.Mund und W.Ahrendt. Das Geschäft wird unter der Firma
MUND, FESTER & AHRENDT geführt.
1938 Wilhelm Ahrendt feiert sein 50igstes Berufsjubiläum.
1939 Der II. Weltkrieg beginnt. Das Ende ist ein Land von Trümmern. Millionen von Toten klagen an.
1943 Die einst blühende Hansestadt Hamburg ist schwer angeschlagen. Wir hadern mit einem Gott, der eine Millionenstadt in Schutt und Asche legte und vierzigtausend Menschen in wenigen Nächten verbrennen ließ. Die Situation schien in jeder Hinsicht hoffnungslos.
1945 Das tausendjährige Reich hat nicht mehr als zwölf Jahre und einige Monate überdauert.Die Macht und die Verwaltung der Stadt wird von der englischen Militärregierung übernommen.Bilinguale Perfektion wird den Hanseaten als selbstverständlich unterstellt. Es rumort an der Börse. Makler und Versicherte wollen wissen, ob die ausländischen Gesellschaften zu ihren Verpflichtungen in Deutschland stehen. Da die Verbindung mit der „ZÜRICH“-Filiale in Berlin abgerissen ist, hat die Firma einen guten Grund, unmittelbar an die Zentrale in Schweiz heranzutreten. Das ist, da jeder Postverkehr mit dem Ausland unterbrochen ist, nur über das schweizerische Generalkonsulat möglich. In einer persönlichen Besprechung Wilhelm Ahrendts mit dem Generalkonsul Schulz erhält er die Zusage einer Zwischenschaltung. Die Zentrale der „ZÜRICH“ begrüßt das erste Lebenszeichen aus Hamburg. Die Firma kann der Börse ausrichten, daß die Gesellschaft ihre Verpflichtungen im Rahmen der Gesetze der Militärregierung erfüllen wird. Allen ausländischen Versicherungs-Gesellschaften wird die Tätigkeit von Neugeschäft verboten. Die betroffenen Betriebe suchen sich Partner-Gesellschaften, die das Neugeschäft auffangen und zu gegebener Zeit wieder zurückführen.
1946 Die mageren Jahre werden immer spürbarer.
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1947 Die „ZÜRICH“ tut durch nahrhafte Paketsendungen viel, die Not zu lindern.
1948 Am 24.Mai wird Schwiegersohn Alfred Walther Mitinhaber. Ihm wird in dieser Zeit des wirtschaftlichen Tiefstandes eine Verantwortung auferlegt, die er eigentlich nicht tragen kann. Die Firma setzt alles auf die neue Währung.Der Tag X bringt das lukrative Tauschgeschäft unserer Zeit. Das zugeteilte Kopfgeld ist zwar dürftig, jedoch ausgestattet mit dem Vorzug der Wertbeständigkeit. Vom Zonenamt wird bekanntgegeben, unter welchen Voraussetzungen ausländische Versicherungs-Gesellschaften einen Antrag auf Wiederzulassung zum Neugeschäft stellen können. Der von der„ZÜRICH“ entworfende Antrag wird von Alfred Walther ins englische übersetzt und von der Zonenhauptverwaltung Hamburg dem Zonenamt übermittelt. Die Zulassung erfolgt prompt. Die Zukunft kann beginnen.
1954 Wilhelm Ahrendt wird mit dem Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten Theodor Heuß ausgezeichnet.
1957 Wilhelm Ahrendt ist ganz plötzlich von uns gegangen. Er war eine in sich gefestigte Persönlichkeit und ein Mann von grossen Fähigkeiten, der im In- und Ausland anerkannt war. Auf seinen Schultern ruhte viele Jahre die Bürde eines wechselhaften Schicksals der Firma. Damals mußte ein neuer Anfang gemacht werden. Die Grundlage des Geschäfts hatte Wilhelm Ahrendt allein geschaffen. Der Neubau wurde nunmehr mit Alfred Walther hochgeführt.
1958 W. wird zum 1.1.1958 Bezirksdirektion der „ZÜRICH“
1968 Alfred Walther bittet seinen Schwiegersohn Wolfgang Schiwek, in die Firma einzutreten. Alfred Walther, verheiratet mit Wilhelm Ahrendt`s Tochter Hildegard, hat selbst „nur“ zwei Töchter.
1972 Die Firma feiert Ihr 75jähriges Bestehen. Die letzten Jahre einer sehr glücklichen Entwicklung führten zu dem gegenwärtigen Status der Firma. Für diese stolze Bilanz hatte Wilhelm Ahrendt die Voraussetzungen geschaffen. Sein Vorbild ist uns Vermächtnis und Verpflichtung zugleich. Die Inschrift über dem Hauptportal des Hamburger Rathauses soll, auf den hanseatischen Geist geführten Betrieb der Firma übertragen, wie bisher auch in Zukunft Richtschnur allen Handelns sein und bleiben:
Die Freiheit, die die Väter erwarben
Wahre würdig ein künftig Geschlecht.
1973 Wolfgang Schiwek erhält Prokura.
1979 W. in Form der offenen Handelsgesellschaft wird umgegründet in GMBH & CO.KG.Komplementär ist die neu gegründete Alfred Walther GmbH, W.Ahrendt & Co KG ist die Kommanditgesellschaft
1990 Alfred Walther verstirbt im hohen Alter.Wolfgang Schiwek`s Sohn Thomas tritt in die Firma ein
1993 Nach Ableben von Alfred und Hildegard Walther wird die W.Ahrendt & Co.GmbH & Co. umgewandelt in W.Ahrendt & Co. GmbH.Die W.Ahrendt & Co.KG erlischt, aus Alfred Walther GmbH wird W.Ahrendt & Co. GmbH
1997 Die Firma feiert auf Wunsch von Wolfgang Schiwek still ihr 100-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird Geschäftspartnern und der Kundschaft durch ein Preisausschreiben bekanntgegeben.
1999 Thomas Schiwek und seine Frau Inci beschliessen eine weitere Firma zu gründen. Zweck dieser Unternehmung ist die Bereitstellung mehrwertsteuerpflichtiger Dienstleistungen wie Gutachtenerstellung, entgeltliche Schadenabwicklung etc. Das Geschäft wird unter der Firma
ISD W.AHRENDT & CO. KG
geführt. (ISD W. Ahrendt & Co. Kommanditgesellschaft für Versicherungs- und Finanzdienstleistungservice -, Inkasso-, Schadenregulierungs-Dienstleistungen, Kontierungsarbeiten)
2000 Die Büroräumlichkeiten im Lokstedter Weg 24, Hamburg-Eppendorf sind unzureichend. Nachdem mehrfach durch Vermieterkündigungen in den letzten Jahrzehnten umgezogen werden mußte, entschließen sich Thomas Schiwek
und seine Frau die Firma im neu geschaffenen Gewerbegebiet anzusiedeln. Hierzu wird eigens eine Grundstückgesellschaft gegründet:
SCHIWEK & SCHIWEK GbR
(Inci Ufacik-Schiwek & Thomas Schiwek Gesellschaft bürgerlichen Rechts)
2001 Zum 30.September 2001 wurde das neue moderne Bürogebäude in Henstedt-Ulzburg bezugsfertiggestellt. Endlich konnte die Firma sich zu Hause fühlen.
2004 Vier Unternehmungen unter einem Dach. Hektische und immer unübersichtlichere Märkte und Produkte erscheinen täglich und verschwinden
wieder. Die Firmen brauchen ein unverkennbares Symbol, ein Zeichen:
WACOGroup
WACOGroup wird eingetragenes Markenzeichen- registered Trademark- durch Eintragung am 29.4.2004
Zwei Wochen nach schwerer Krebsoperation verstirbt Wolfgang Schiwek im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Thomas Schiwek wird alleiniger Inhaber von Mund, Fester & Ahrendt, die oHG wird umgegründet in e.K. (eingetragener Kaufmann)
2007
110 Jahre W.Ahrendt & Co.
100 Jahre Generalagentur der ZÜRICH
78 Jahre Mund, Fester & Ahrendt
50igster Todestag Wilhelm Ahrendt
60igster Jahrestag „ZÜRICH“ schickt Lebensmittel
23 Jahre Berufsjubiläum Thomas Schiwek
10 Jahre Partnerschaft Thomas & Inci Schiwek
8 Jahre ISD W.Ahrendt & Co.KG
7 Jahre Schiwek & Schiwek GbR
2008 Jens H. Freundt mietet im Januar Büroräumlichkeiten für seine Fa. Nautica Gesellschaft für Versicherungsvermittlung mbH an.Es entwickelt sich eine freundschaftliche Zusammenarbeit.
2009 Jens H. Freundt wird Geschäftsführer bei W.Ahrendt & Co. , Thomas Schiwek wird Geschäftsführer bei Nautica.Nautica Gesellschaft für Versicherungsvermittlung mbH wird umbenannt in Nautica Versicherungsmakler GmbH