HOLZBRIKETT - WISSEN
Holzbrikett ist nicht gleich Holzbrikett
Nicht alles, das sich Holzbrikett nennt, ist auch ein Holzbrikett. Leider gibt es auch in dieser Branche Scharlatane, die hinter einer guten Idee nur das schnelle Geld sehen. Es gibt beispielsweise Firmen, vor allem in den Ostländern, die für die Entsorgung von Schlacke aus der Papierherstellung Geld kassieren und dann dieses minderwer
tige Material mit Sägemehl vermischen und pressen. Auch Sägemehl aus Möbelfabriken, die vornehmlich Spanplatten verarbeiten, wird gepresst und als Holzbrikett angeboten. Erkennen können Sie diese minderwertigen Holzbriketts daran, dass sie meist nicht nach Holz riechen, sehr schnell abbrennen und viel Asche hinterlassen. Abgesehen von der nicht vorhandenen Umweltfreundlichkeit kann ein vermeintlich billiges Produkt teurer sein, weil wesentlich mehr verbraucht wird um dieselbe Heizleistung zu erzielen wie ein reines Holzbrikett. Woraus bestehen unsere Holzbriketts? Unsere Holzbriketts bestehen aus reinem Holz. Sie werden aus trockenen und Hobelspänen unter Einsatz von Hochdruck ohne künstliche Bindemittel gepresst. Die Holzbriketts stammen aus der Holzindustrie, die damit eine ökologisch sinnvolle Verwertung ihres Restholzes praktiziert. Für die Produktion von unseren Holzbriketts wird im Gegensatz zur Brennholzerzeugung kein einziger Baum gefällt. Vergleich Holzbrikett zu Brennholz
Eine Palette mit 1000 kg entspricht ungefähr 3-3,5 Meter (Ster) luftgetrocknetem, ofenfertigem Buchenbrennholz. Beim Verbrennen von unseren Holzbriketts entstehen weniger Emissionen als bei Brennholz, da ofenfertiges Brennholz eine Restfeuchtigkeit von ca. 20 % aufweist, während die Holzbriketts bei ca. 8-10% liegen. Es gibt weniger Asche, die im übrigen einen wertvollen Dünger für den Garten darstellt. Finanziell betrachtet sind Holzbriketts günstiger als Brennholz, selbst wenn man die eingesparte Arbeitszeit und die Lagervorteile nicht rechnet. Wissenschaftlich betrachtet hat Weichholz den höheren Heizwert als Hartholz. "Das kann doch nicht stimmen", sagen die meisten Menschen auf Anhieb. Es stimmt aber doch, wenn das Gewicht und nicht das Volumen verglichen wird. Früher wurde Holz immer nach Volumen verkauft und ein Meter (Ster) Hartholz ist viel schwerer als ein Meter (Ster) Weichholz und hat somit auch mehr Heizwert. Die Meinung, dass Hartholz den höheren Heizwert als Weichholz hat, stimmt daher nur auf das Volumen nicht aber auf das Gewicht bezogen. Holzbriketts werden nach Gewicht verkauft und wie es in dem alten Kinderratespiel heißt: "Was ist schwerer, ein Kilo Blei oder ein Kilo Heu? Ein Kilo ist immer ein Kilo!"
Die Holzbriketts kommen heiß aus der Maschine. Damit der Abdampf entweichen kann empfiehlt sich die Verpackung in Kartons oder in perforierter PE-Folie. Holzbriketts müssen generell trocken gelagert werden, dies gilt übrigens auch für in Plastik verpackte Holzbriketts, weil feuchte Umgebungsluft durch die Nadelporen der Folien eindringen kann. Brenndauer von Holzbriketts? Diese Frage wird immer wieder gestellt und die Antwort hat nichts mit dem Brennstoff Holzbriketts zu tun sondern betrifft den Ofen und die Einstellung der Luftzufuhr. Wenn gleichviel Luft gegeben wird wie bei einem vergleichbaren Stück Holz, verbrennt das Holzbrikett schneller, allerdings auch mit schnellerer Abgabe der enthaltenen Energie und somit schnellerer Temperatursteigerung, weil gewachsenes Holz einfach langsamer brennt als die komprimierten Briketts, die sich beim Abbrand ausdehnen. Sobald das Holzbrikett rundherum brennt und anfängt sich auszudehnen, muss die Luftzufuhr gedrosselt werden. Eine exakte Abbranddauer kann aus o.g. Gründen nicht angegeben werden. Platzbedarf für eine Palette? Eine Palette ist ca. 130 cm lang, 90 cm breit und ca. 150 cm hoch, also benötigt sie ungefähr einen Kubikmeter Platz.