30/08/2020
𝕄𝕠𝕟𝕖𝕣𝕠 ℂ𝕠𝕚𝕟 – 𝕎𝕒𝕤 𝕚𝕤𝕥 𝕕𝕚𝕖𝕤𝕖 𝕂𝕣𝕪𝕡𝕥𝕠𝕨ä𝕙𝕣𝕦𝕟𝕘?
Monero wird auch als XMR abgekürzt. Der Begriff stammt aus der Kunstsprache Esperanto und bedeutet einfach: „Geld“. Es handelt sich um ein digitales Zahlungsmittel, das sich als alternative Währung etablieren möchte. Sie ist auch eine Kryptowährung und nimmt die Verschlüsselung der Zahlungsvorgänge ernster als die meisten anderen Kryptowährungen.
Fast alle Coins basieren mehr oder weniger auf Bitcoin. Monero wurde von Grund auf neu entwickelt, damit der Nutzer so anonym wie möglich bleibt.
Die Monero Kryptowährung verwendet das CryptoNight-Protokoll, das verschiedene Vorteile für die kryptografische Verschlüsselung von Transaktionen bietet. Mit Stealth Signatures etwa ist es nicht möglich, den Ursprung einer Transaktion zurückzuverfolgen. Die Signatur, die hinter dem Ursprung der Transaktion steckt, ist öffentlich nicht einsehbar. Ring Signature sind ein weites Sicherheitsmittel, bei dem der Transaktionsfluss verschlüsselt wird. Bei einer Ring Signature wird die Zahlung in kleinere Einzelzahlungen aufgeteilt und in dieser zersprengten Form zur Wallet eines anderen Nutzers gesandt. Dadurch wird es unheimlich schwer, innerhalb der Blockchain den Transaktionsfluss nachzuvollziehen und den Urheber und Empfänger bestimmter Transaktionen ausfindig zu machen. Eine Blockchain-Analyse oder Blockchain-Überwachung ist geradezu sinnlos.
Viele andere Kryptowährungen besitzen eine „Rich-List“. Auf dieser kann jederzeit eingesehen werden, wie viele Coins eine Wallet besitzt. Bei Monero entfällt das komplett, niemand bekommt Einblick in eine Wallet oder die Transaktionen, ohne die Erlaubnis der Besitzer der Wallet. Dafür werden an die Teilnehmer am Netzwerk bestimmte Schlüssel ausgeteilt. Der Erste ist die Public Address. Das ist nichts weiter als die Adresse der Wallet, an welche andere Mon-ero Coins versenden können. Über die Public Address erhält jedoch niemand Zugriff auf die eigenen Bestände an Monero. Dazu gibt es den Spend Key. Dieser wird benutzt, um auf die Monero Coins zuzugreifen und Transaktionen mit ihnen durchzuführen. Solange der Spend Key nicht in andere Hände gerät, kann dem Vermögen nichts geschehen. Dafür muss er nur wie ein Passwort verwahrt und gesichert werden.
Der View Key bietet ein nützliches Feature für die Teilnehmer am Netzwerk. Er erlaubt es dem Besitzer der Wallet, Transaktionen oder seinen Bestand an Coins jemanden zu zeigen. Das bietet sich an, falls doch mal aus steuerrechtlichen Gründen jemand über das genaue Vermögen informiert werden soll. Wichtig dabei ist, dass es sich um ein optionales Feature handelt. Der Nutzer kann so transparent sein, wie er will. Darüber hinaus gibt es noch die Payment ID. Sie weist den Zahlungen eine bestimmte Signatur zu, nicht jedoch dem Nutzer, der hinter der Zahlung steckt. Dadurch kann im Bedarfsfall gewährleistet werden, dass eine Zahlung auch rechtens ist. Die Wallet, welche die Coins versendet, bleibt trotzdem versteckt. Die Payment ID wird vor allem dann eingesetzt, wenn auf Tauschbörsen Monero gegen andere Kryptowährungen getauscht werden.
Das Netzwerk will dezentral und fungibel sein. Dezentral, weil alle Nodes des Netzwerkes grundsätzlich gleich sind. Es gibt keine Mechanismen, welche einzelnen Teilnehmern mehr Privilegien oder Rechte einräumen, so dass sie mehr Einfluss auf das Netzwerk als andere Nutzer ausüben können. Fungibel bedeutet, dass jede Mon/ero Coin gleichwertig ist. Das liegt an der Verschleierung der Transaktionen, durch welche die Coin nur ihrem Wert entspricht und der hinter der Transaktion stehende Nutzer nicht von Bedeutung ist.
Die Coins können nicht blockiert oder auf eine schwarze Liste gesetzt werden.Ein weiterer Vorteil, den die Monero Kryptowährung der Bitcoin voraushat, ist die wesentlich schnellere Generierung von neuen Blocks. Die Blockchains bestehen aus einer Aneinanderreihung von Blocks, den Protokollen hinter den Kryptowährungen. Bei Bitcoin wird ein neuer Block alle zehn Minuten generiert. Bei Monero geschieht das aktuell alle 2 Minuten. Damit ist die Blockchain wesentlich schneller.
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Ein kleines Team arbeitet intensive an der Monero Coin Entwicklung. Die meisten Mitglieder bleiben lieber anonym. Die Finanzierung des Projektes erfolgt größtenteils über private Spenden.
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Die effektiven Verschlüsselungstechnologien, welche Monero bietet, macht die Kryptowährung sehr attraktiv für Privatpersonen, die Wert auf Anonymität legen. Während andere Coins diesen kryptografischen Aspekt schon mal zu vergessen scheinen, ist es Moneros Stärke. Viele Menschen schätzen die Anonymität, was Monero in Zukunft zu einem beliebten Zahlungsmittel machen kann. Schon jetzt gehört XMR zu einer oft genutzten Digitalwährung, was auf eine positive Prognose schließen lässt. Außerdem sind durch die Verschlüsselungen die Konten der Nutzer besonders sicher vor fremden Augen, die Einblick in die Guthaben erhalten möchten, wie auch den direkten Zugriff durch Hacker.
Die Kryptowährung ist nach dem Emissionsplan der Entwickler nicht von Inflation und Deflation bedroht. Die Zahl der Währungen wächst unendlich, gleichzeitig geht das Team auch davon aus, dass ständig Coins verloren gehen oder unbrauchbar werden. Verlust und Inflation sollen sich die Waage halten. Der Wert des Coins ist damit nicht Schwankungen ausgesetzt, die auf der Coin-Menge beruhen.
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Viele alternative Kryptowährungen basieren auf der Blockchain von Bitcoin. Die Blockchains sind Open Source, so dass jeder den Code der Blockchain kopieren und verändern kann. Bei anderen Blockchains handelt es sich um nur leicht veränderte Abspaltungen. Bei der Coin Entwicklung erschuf das Team jedoch eine gänzlich neue Blockchain. Sie basiert auf dem CryptoNote-Protokoll, das viele der Verschlüsselungstechnologien erst möglich macht.
Im Gegensatz zu vielen anderen Kryptowährungen verfügt Monero über kein Limit, was die Zahl der Coins anbelangt.
Andere Coins werden irgendwann komplett ausgeschüttet sein und dann sind alle Coins der Blockchain im Umlauf. Damit ergibt sich auch das Problem, dass verloren gegangene Coins nicht wieder ersetzt werden können. Die Monero Kryptowährung hingegen kann theoretisch unendlich generiert werden. Ein Algorithmus passt automatisch den Grad der Inflation an, damit es nicht zu erheblichen Preisschwankungen kommt.
Das CryptoNote-Protokoll ist mit Bedacht programmiert, sodass die Kryptowährung nicht zu stark inflationiert. Das wird auch dadurch erreicht, dass die Mining Difficulty beständig steigt. Die Mining Difficulty beschreibt, wie ertragreich das Schürfen von neuen Coins ist. Steigt die Zahl der Mo/neros, verlangsamt sich auch der Ertrag beim Schürfen.
Da Monero anders programmiert ist, fällt die Validierung der Transaktionen nicht so energieintensive aus. Viele Kryptowährungen haben das Problem, dass nur Hochleistungsrechner in der Lage sind, die Validierungen zu berechnen. Oftmals handelt es sich dabei um Proof-of-Work-Algorithmen, welche nur Hochleistungsrechner bewältigen können. Das führt dazu, dass das Schürfen nur im geradezu industriellen Stile möglich ist, etwa auf großen Serverfarmen in asiatischen Ländern. Und somit ist das Schürfen für den Normalbürger nicht lukrativ. Den Mining-Algorithmus von Monero bewältigen jedoch auch normale Rechner.
𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥
Monero gehört zu den Größen der Kryptowährungen. Manche bescheinigen Bitcoin schon einen baldigen Abstieg und die Coin hat das Potenzial, dessen Platz einzunehmen. Die Kryptowährung bietet vielmehr Sicherheit und Anonymität und eignet sich deshalb besonders als Zahlungsmittel.
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